Studienreise 6. bis 16. Mai 2026
Tschechien vereint reiche Geschichte und lebendige Kultur im Herzen Europas. Nach Jahrhunderten als Teil des Königreichs Böhmen und der Habsburgermonarchie prägten Sozialismus und sowjetischer Einfluss das 20. Jahrhundert. 1989 erfolgte mit der Samtenen Revolution der politische Wandel, 1993 trennte man sich friedlich von der Slowakei. Die Modernisierung und der EU-Beitritt im Jahr 2004 stärkten Wirtschaft, Infrastruktur und kulturellen Austausch.
Diese Entwicklung spiegelt sich besonders eindrucksvoll in Prag wider, wo weltberühmte Sehenswürdigkeiten und lebendige Gegenwart ein einzigartiges Stadtbild formen. Südlich davon führen Krumau mit seinem mittelalterlichen Stadtbild und Budweis als traditionsreiche Handels- und Bierstadt in das historische Herz Südböhmens.
Ein weiteres prägendes Kapitel der Landesgeschichte erzählen die berühmten böhmischen Kurorte Karlsbad, Marienbad und Franzensbad, die nach umfassender Restaurierung wieder an ihre frühere internationale Bedeutung anknüpfen können. Zwischen Böhmen und Mähren bewahren Teltsch mit seinem Renaissance-Marktplatz und Trebitsch mit jüdischem Viertel und Basilika St. Prokop ein außergewöhnliche UNESCO-Erbe.Brünn ist die zweitgrößte Stadt des Landes und das Herz Mährens. Eine lebendige Universitätskultur, Architektur von mittelalterlichen Bauten bis zur Moderne sowie die Bedeutung als Wirtschafts-, Justiz- und Messestandort prägen das Stadtbild. Die Kulturlandschaft Lednice–Valtice ist seit 1996 als größter zusammenhängend gestalteter Landschaftsraum Europas ebenfalls Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Eingebettet in das mährische Weinland vereint die Region auf einzigartige Weise repräsentative Schlossanlagen mit kunstvoller Landschaftsarchitektur und jahrhundertealtem Weinbau.